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Programm November

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Deutsche Streicherphilharmonie
Das junge Spitzenensemble der Musikschulen
Samstag 6. November
19 Uhr
Tickets 18/14/10 Euro

In der Deutschen Streicherphilharmonie, dem jüngsten Bundesauswahlorchester, werden die Spitzentalente unter den Streichern und Streicherinnen der Musikschulen vereint. Die jungen Musiker im Alter von 11 bis 20 Jahren treffen sich mehrmals im Jahr zu Probenphasen und Konzertreisen. Seit fast 50 Jahren begeistern sie das Publikum mit ihrem differenzierten Streicherklang und ihrer gemeinschaftlichen Hingabe an die Musik.

Die Kaderschmiede des internationalen Streichernachwuchses ist zu Gast auf der Kulturbaustelle für eine einwöchige Arbeitsphase, die sie unter der Leitung ihres Chefdirigenten Wolfgang Hentrich mit einem festlichen Konzert beendet.

Auf dem Programm stehen neben Samuel Barbers berühmtem Adagio for Strings die Simple Symphony von Benjamin Britten, Antonin Dvoráks Streicherserenade E-Dur und ein eigens für die Streicherphilharmonie komponiertes Werk von Dietrich Zöllner: Poco Insanimus.


Zwei wie Romeo und Julia
Musical-Matinée mit Musik, Sprache und Tanz
Sonntag 7. November
11 Uhr
Tickets 15 | 12 Euro

Es spielen sechs NachwuchsmusikerInnen im Alter von 10 bis 13 Jahren aus der Klarinettenklasse der Jugendmusikschule Staufen, darunter vier, die im Wettbewerb Jugend musiziert ausgezeichnet wurden. Sie interpretieren Highlights aus dem Musical West Side Story von Leonhard Bernstein, geleitet von Nicole Krüger, die die packenden Songs eigens zu diesem Anlass neu arrangiert hat.

Jasmin & Eberhard Busch von Auerbachs Kellertheater geben der Geschichteit mit einer kleinen Spielhandlung den Rahmen, während die jazzig-rhythmische Musik von neun Tänzerinnen der Staufener „DanceGeneration“ unter Leitung von Kathrin Wimmer-Keil mit rasanten Choreographien untermalt wird.

Ein Projekt, das beispielhaft aufzeigt, wie Engagement über Sparten und Generationen hinweg funktionieren kann – und Freude bereitet, an der teilzuhaben Jung und Alt herzlich eingeladen sind.

An den Klarinetten
Antonia Kienzler | Dorothea Süße | Lilli Künstle | Mathilda Maas | Nicole Krüger | Stella Schuhmann | Frederik Rausenberger

Auerbachs Kellertheater
Jasmin & Eberhard Busch

Tänzerinnen
Anna Keil | Eileen Noxon | Shana Berktold | Milena Oberle | Maxi Stressler | Sari Meusingner | Berit Frey | Isabel Mutterer | Emma Krämer


Klaviertrio Ostertag
Kammermusik vom Feinsten
Sonntag 7. November
19:30 Uhr
Tickets 20/18/12 Euro

Drei international renommierte Solisten, die in verschiedenen hochkarätigen Formationen ihre Liebe zur Kammermusik pflegen.

Christian Ostertag hat sich im Laufe seiner musikalischen Karriere den Ruf als einer der komplettesten Musiker seiner Generation erworben. Ob als Erster Konzertmeister im SWR-Symphonieorchester, als Professor für Violine an der Musikhochschule Karlsruhe, als Kammermusiker und Solist erweckt sein Spiel bei Publikum wie angehenden Geigern Erwartung und Vertrauen.

László Fenyö zählt seit dem Gewinn des Internationalen Pablo Casals Wettbewerbs 2004 in Kronberg zu der Weltelite der Cellisten. Er wird vom Publikum und der Fachpresse als einer der aufregendsten Künstler gefeiert. Durch seine atemberaubende Technik und gefühlsstarke Ausdrucksfähigkeit werden seine Konzerte zu besonderen Erlebnissen, bei denen die Musik jedes Mal aufs Neue entdeckt werden kann.

Seit Jahren arbeitet Hansjacob Staemmler in vielfältiger Weise als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter und setzt sich intensiv mit Kammermusik in unterschiedlichen Formationen auseinander. Er ist Professor für Klavierkammermusik/Instrumentalkorrepetition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main.

Ludwig van Beethoven
Trio Nr. 1, op. 1 Es-Dur

Zoltán Kodály
Duo für Violine und Violoncello, op. 7

Robert Schumanns
Trio Nr. 1 d-Moll, op. 63


MIMANÉE
Jazz
Freitag 12. November
19:30
Tickets 16€ | 12€ | 8€

Vor ca. 4 Jahren haben sich die langjährigen Duo-Partner Michael Kiedaisch (Vibraphon) und Matthias Stich (Saxophone, Bassklarinette) mit der Jazz-Sängerin Neele Pfleiderer zu einer ungewöhnlich instrumentierten Trio-Besetzung namens MIMANÉE zusammen getan. Vor allem der warme, an das afrikanische Schlaginstrument Ballaphon erinnernde Sound des Marimba(!)phons gepaart mit den Basslinien der tiefen Klarinette prägen seither den Gesamtklang dieses Trios.

MIMANÉE versucht mit vorwiegend eigenen Kompositionen, zeitgenössischen Jazz aller Art mit verschiedenen Klängen dieser Welt zu verschmelzen. Die weiche und lyrische Stimme der Vokalistin Neele Pfleiderer steht dabei stets im Mittelpunkt des Geschehens. Ausgiebige instrumentale Improvisationen haben aber selbstverständlich ebenfalls ihren gebührenden Platz.

MIMANÉE hat 2021 von der „Initiative Musik“, eine zentrale Fördereinrichtung der Bundesregierung für die deutsche Musikbranche, ein Stipendium bekommen zur Erstellung einer neuen CD und eines Musikvideos sowie eines „making of“- Videos der CD-Produktion.

Neele Pfleiderer – Stimme
Michael Kiedaisch – Marimbaphon
Matthias Stich – Bassklarinette, Alt- und Sopransaxophon


Augustinum
Die alemannische Antwort auf Buena Vista Social Club
Samstag 13. November
19:30 Uhr
Tickets 15|12 Euro

Wann und wie und wo alles angefangen hat, ist so genau gar nicht mehr zu sagen. Das Repertoire jedenfalls ist breit. Humorvoll umgeschriebene Schlager, Evergreens aus alten Zeiten, Alemannisches aus dem Elsaß und dem Markgräflerland. Von den Nöten der Jugend und Freuden des Alters als vollgriffige Gewissheiten mitten aus dem Leben.

Die Instrumente funktionieren auch ohne Strom, musikalische Perfektion wird weder angestrebt noch behauptet, kleine Anekdoten zum Verschnaufen.

Und der Name Augustinum? Nimmt ganz eindeutig Bezug auf die Einrichtung für betagte Zeitgenossen und steht damit für das stolze Bekenntnis der Musiker zu ihrer beträchtlichen Lebenserfahrung.

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Kammerchor Staufen – Gioachino Rossini: Petite Messe solennelle
19. November
19 Uhr
Tickets 20|17 Euro

Der gefeierte Opernkomponist Rossini studierte im Alter intensiv die Werke Bachs und Palestrinas, und so verbinden sich in seiner Messe mitreißende opernhafte Elemente mit einem Hauch Melancholie und großer Ernsthaftigkeit im Glauben. Rossini lag diese Messe ebenso am Herzen wie seitdem unzähligen Chören, Ausführenden und Zuhörern.

Das Konzert war ursprünglich geplant für März 2020 und musste aus bekannten Gründen abgesagt werden. Umso größer ist die Freude über die Möglichkeit, es nun gemäß dem Motto „Storniert? Frisch serviert!“ im Zelt der KulturBauStelle nachzuholen.

Die Gesangs- und Instrumentalsolisten sind Blanca Moreno (Sopran), Barbara Ostertag (Alt), Luca Festner (Tenor), Clemens Morgenthaler (Bass), Bernd Schäfer (Konzertflügel) und Hugo Degorre (Akkordeon). Die Leitung hat Kerstin Bögner.

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Consort for Several Friends
A la dolce ombra – Im süßen Schatten
Musik für Blockflöten von Yun, Merula, Sweelinck u.a.
Samstag 20. November
19:30 Uhr
Tickets 18/14/10 Euro

Das Programm „A la dolce ombra – im süßen Schatten“ entführt das Publikum in Klangwelten der Blockflötenliteratur, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Zeitgenössische Solostücke treffen auf italienische Rennaissancemusik .

In den Chinesischen Bildern, entstanden 1993 für Blockflöte solo, beschreibt Isang Yun Szenen, die er von Tuschzeichnungen in seinem Elternhaus in Korea kannte. Zeitgenössische Blockflötentechniken imitieren Spielweisen traditioneller ostasiatischer Flöten und zeichnen diese Bilder neu. Instrumente in unterschiedlichen Registern geben den Szenen entsprechend charakteristische Färbungen.

Die Musik für Consort entstammt unterschiedlichen Regionen der Renaissance. In den polyphonen Werken agieren die vier Stimmen gleichzeitig. Melodien stehen im Dialog, kommunizieren, bestätigen oder widerlegen sich, atmen in gemeinsamen Schlusswendungen. Die Zuhörer erleben verschiedene Zentren der Musikschaffenden: Im Programm sind die oberitalienischen Orte Bergamo, Brescia und Cremona von Bedeutung. Gedruckt wurden die Sammlungen meist in Venedig.

Im Konzert kommen Instrumente unterschiedlicher Bauweisen in verschiedenen Registern zum Einsatz, womit sich ein üppiger Klangumfang von viereinhalb Oktaven ergibt.


Cécile Verny Quartet – Of Moons and Dreams
Jazz
Samstag 27. November
19:30 Uhr
Tickets 22|18|14 Euro

Das Cécile Verny Quartet ist eine echte Liveband, die bereits mit dem ersten Song eine innige Verbindung zum Publikum aufbaut, ganz gleich, ob es sich dabei um Freunde des Jazz oder des Pop handelt.

Cécile Verny hat das, was man Charisma nennt, ist ausgelassen und nachdenklich, fröhlich und verletzlich zugleich. Die Band agiert mit Nonchalance, Understatement und Coolness, sorgt für elastischen Puls, knackige Grooves oder bei Bedarf filigrane Farbtupfer. Sie leistet sich Passagen, in denen sie sich so richtig freispielt und zeigt sich als Ensemble versierter Solisten. Dabei hat sie immer im Blick, gemeinsam den perfekten Klangteppich zu schaffen, auf dem sich die sinnliche, erotische, verruchte, zornige oder auch mal ganz sanfte Stimme von Cécile Verny optimal entfalten kann.

Diese Band hat ein Level erreicht, auf dem dies scheinbar wie von selbst funktioniert und so kommen wirklich alle auf ihre Kosten. Musik, die höchsten Ansprüchen genügt, dennoch gut ins Ohr geht und auch noch im Gedächtnis haften bleibt. Vorsicht, Suchtgefahr!

Aktuelle CD: of Moons and Dreams – Jazzhaus JHR 171/ In-akustik / The Orchard

Cécile Verny: vocal
Bernd Heitzler: basses
Andreas Erchinger: piano & keyboard
Lars Binder: drums & percussion


Programm Dezember

Basler Wynacht
Posaunenensemble SALPINX CONSORT BASEL
Sonntag 5. Dezember
19 Uhr
Tickets: 18/14/10 Euro

Weihnachten naht, wenn am zweiten Adventssonntag das Posaunenensemble SALPINX CONSORT BASEL zur “Basler Wynacht” festliche Musik aus Früh-, Hoch- und Spätbarock und Romantik erschallen lässt. Bei den “Wynachtsliedern zum zuelose und mitsinge” sind die Hörer eingeladen, in beliebte Melodien mit einzustimmen. Spirituals und Christmas Jazz runden diesen atmosphärischen Abend ab.

Das SALPINX CONSORT BASEL spielt unter der Leitung von Prof. Edgar Manyak, seit 1996 Solo-Posaunist des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Das Ensemble setzt sich aus Studierenden der Klasse von Prof. Manyak zusammen, die sich der Blechbläser-Kammermusik in verschiedenen Formationen widmen. Manyak, der zehn Jahre Mitglied im nach seinem Lehrer Branimir Slokar benannten Quartett war, hat eine Professur an der Hochschule für Musik in Basel inne und spielt in verschiedenen Formationen, so als Gast u. a. im Blechbläser-Ensemble Ludwig Güttler. Er ist international gefragter Solist und gibt regelmäßig Meisterklassen in Deutschland, der Schweiz, China und Japan.

Programm
Werke u. a. von Samuel Scheidt, Johann Sebastian Bach, Giovanni Gabrieli, Anton Bruckner, Engelbert Humperdinck – Weihnachtslieder, Spirituals und Christmas Jazz

Programm Oktober

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Quartetto Lupo
Streichquartett des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin
1.10.2021
19:30

Tickets 24€ | 20€

W.A. Mozart – Preußisches Streichquartett KV 590 F-Dur
A. Schönberg – Streichquartett 1987 D-Dur
F. Schubert – Streichquartett D810 d-Moll „Der Tod und das Mädchen“

Ein Abend, der den Vorhang öffnet für hochspannende, mitreißende Augenblicke Wiener Musikkultur.
Wolfgang Amadeus Mozart schreibt 1790 sein letztes Streichquartett unter finanziellem Druck und gesundheitlich bereits angeschlagen.
Nur 107 Jahre später feiert im Wiener Tonkünstlerverein das Streichquartett von Arnold Schönberg seine Premiere. Es begeistert das damalige Publikum mit jugendlicher Heiterkeit im spätromantischen Stil.
Im Zentrum der Epoche steht Franz Schubert, der so deutlich, wie kaum ein anderer die Zeitlichkeit beschreibt. In seinem berühmten Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ wird die tragische Spannungssphäre zwischen Sein und Vergehen eindringlich spürbar.

Musik verbindet – nachhaltig und jede scheinbare gesellschaftliche oder kulturelle Barriere auflösend. Das Quartetto Lupo steht für diesen Dialog. Den Musikern, die alle als Mitglieder dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin verbunden sind oder waren, liegt vor allem der Dialog mit dem Publikum am Herzen.
Geleitet wird das Quartetto Lupo von der Vision, klassische Musik immer wieder neu zu betrachten, in einen Kontext zu aktuellen Geschehnissen zu setzen und sie in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. Die Musiker engagieren sich im Education-Programm des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin. Andreas Willwohl ist Professor für Viola an der Musikhochschule in Nürnberg.

Juliane Manyak, Martin Eßmann – Violine
Andreas Willwohl – Viola
Georg Boge – Violoncello


Äl Jawala
Balkan Big Beats
Samstag 2. Oktober
20 Uhr
Tickets 20€ | 16€

Wenn auf der Bühne ihr Feuerwerk zündet, gibt es kein Halten mehr. Auf unzähligen Trommeln und zwei Saxophonen entfachen sie das Feuer einer ganzen Gypsy-Brass-Band. Mal traditionell orientalisch, mal urban und cluborientiert, bieten Äl Jawala eine einzigartige Mischung aus Party und Konzerterlebnis.

Balkan-Brass, treibende Beats, ansteckende Lebensfreude und ein unbeirrbarer Instinkt für knisternde Stilmixe, das ist Äl-Jawala und ihre Botschaft ist klar: Wir sind eins, alle gehören zusammen, tanzen zusammen. Vielfalt ist Reichtum, lasst sie uns feiern!

Mit Synthies, Didgeridoo und Dub Sounds, werden immer wieder neue Klangfarben eingeflochten, unverwechselbarer Mittelpunkt des Äl Jawala Kosmos bleiben aber mäandernde Saxophone und treibende Percussions.

Die Musiker gehören zu den Vorreitern der Balkan-Beats-Szene. Anfang der 2000er Jahre sind sie unter den ersten, die urbane Beats mit wilden, orientalischen Bläsersätzen kombinierten.

Sie touren vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer, gewinnen den Deutschen Creole Preis für Globale Musik, werden zu Konzerten nach China, Kanada, Jordanien, Indien eingeladen, veröffentlichen fünf Live- und vier Studioalben, starten einen weltweiten Remix-Contest und liefern den Soundtrack zur MTV Reihe „Rebel Music“.


Big Band Meeting
Sonntag 3. Oktober
16:00/18:00/20:00
Tickets 15€ | 8€

bigSICKband (16:00)
Im Jahr 2001 formierte sich aus dem Engagement von SICK-Mitarbeitern die bigSICKband, die im Jahr 2003 ihre ersten Auftritte hatte und bis heute zur Firmenkultur beiträgt.

Ein jährliches Sommerfest am Standort Waldkirch wurde durch die Band initiiert und wird mit ihr schon im Namen verbunden: „Bigband, Bratwurst, Bier und Brötchen“ läuten jedes Jahr den Beginn der großen Schulferien ein. Im Jahr 2007 nahm die Band an einem Jazzfestival teil und tourte 2017 zu Auftritten nach Hamburg und zum Drachenfest in Norderstedt.

Seit 2010 wird die bigSICKband musikalisch durch den professionellen Musiker Kilian Heitzler geleitet. Kilian Heitzler ist in der Bigband-Szene über die Grenzen hinaus nicht nur aber auch durch seine eigene Bigband, die Kilian Heitzler Bigband, berühmt. Das Repertoire der Band ist sehr vielseitig: Von Jazz und Swing Klassikern über Rock bis hin zu Lateinamerikanischen Rhythmen spielt die Band ein buntes Repertoire.

Windcraft Big Band (18:00)
Die Freiburger „WindCraft Big Band“ unter der Leitung von Dirk Goj wurde Anfang 2018 neu gegründet und feierte im selben Jahr ihr Debüt auf der großen Bühne der Landesgartens- chau in Lahr. Die Windhandwerker sind mit dem Anspruch angetreten, frischen Wind in Südbadens Big Band Szene zu bringen und auf hohem Niveau Unterhaltungsmusik zu machen, die Spaß macht und zwar dem Publikum sowie den Musikern gleichermaßen.

Dabei verstehen die Musiker, die zusammen auf insgesamt mehr als 250 Erfahrungsjahre in Jazz- und Bigband- formationen zurückblicken, ihr Handwerk bestens: Unterstützt von einer kraftvoll – feurigen Rhythmusgruppe wandeln die Bläser eine gehörige Portion Wind in feinste Töne und Harmonien. Zahlreiche Solisten werden bekannte Jazz- und Latin Standards verschiedener Stilrichtungen neu interpretieren.

The Desert Jazz Orchestra (20:00)
Mit seinem frischen Programm »A California Breeze« möchte »The Desert Jazz Orchestra« eine kräftige Brise voll Big Band Jazz von der kalifornischen Westküste über die Kulturbaustelle wehen lassen! Präsentiert werden Ausschnitte des Schaffens US-amerikanischer Komponisten, Arrangeure und Bands von Los Angeles bis San Franzisco wie Bill Holman, Doc Severinsen & The Tonight Show Band, Mike Barone, Gordon Goodwin, dem Pacific Mambo Orchestra, Mike Tomaro, Marvin Gaye und dem »King of Pop« Michael Jackson.

Die musikalische Leitung des in der Tradition der »Gary Barone Big Band« stehenden Orchesters hat der in der süddeutschen Jazzszene hoch­renommierte Saxophonist Tom Timmler inne. Es erwartet Sie eine groovende Big Band, außergewöhnliche Solisten und grenzüberschreitende Stilistiken von Swing über Funk & Soul, Latin & Samba bis hin zu Rock & Pop.


31. Staufener Kulturwoche
7. – 17. Oktober

1990 erstmalig durchgeführtes Festival, das spartenübergreifend (Theater, Konzerte, Lesungen, Kabarett, Tanz, Ausstellungen) alljährlich im Oktober unter wechselndem Motto stattfindet. Nationale und internationale Künstler. Festivalleitung: Germar Seeliger.

Info und Tickets auf der Website der Stadt Staufen 


Die Ulricher Musikanten
Montag 18. Oktober
19:30 Uhr
Tickets 8 €

Mit großer Leidenschaft und Spielfreude widmen sich die 17 Musikerinnen und Musiker aus St. Ulrich der böhmisch-mährischen Blasmusik. Dabei finden sich im Repertoire sowohl Klassiker, beispielsweise der Egerländer Musikanten, als auch Kompositionen und Arrangements anderer Genres aus der Blasmusikszene. Für einen runden Konzertabend sorgen auch solistische Einlagen sowie eine Gesangsdarbietung.


Kilian Heitzler Big Band
Von Swing bis Pop – A History of Big Band Jazz
Mittwoch 20. Oktober
19:30 Uhr
Tickets zu 16€ | 12€ | 8€

Die Entwicklung der Big-Band-Musik spielgelte immer auch den musikalischen Zeitgeist des Jazz. In der Unterhaltungs- und Tanzmusik der Swing-Ära liegen die Wurzeln für die Entwicklung der folgenden Jahre, in der sich der Jazz immer stärker zu einer Kunstform entwickelte.

Fünf Saxophone, vier Trompeten, vier Posaunen, Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug sind die heutige Standardbesetzung einer Big Band. Wie flexibel so ein großer Klangkörper agieren kann, zeigt die Kilian Heitzler Big Band mit Stücken aus verschiedenen Epochen und nimmt uns mit auf eine spannende Reise durch die Musikgeschichte der Big Band.


Frau Professor – Wissenskabarett
Prof. Dr. Elisabeth Heinemann – Deutschlands Digitaloptimistin #1
Donnerstag 21. Oktober
19.30 Uhr
Eintritt frei / Ticket erforderlich

Viel Optimismus braucht es in diesen Zeiten! Besonders die Kultur benötigt einen Gestaltungsraum, wie den auf der Kulturbaustelle in Staufen. Wie man den digitalen Raum – privat wie beruflich – gestalten kann, zeigt Deutschlands Digitaloptimistin#1 Prof. Elisabeth Heinemann auf kompetente, charmante und humorvolle Art.

Dabei hält Frau Professor auch schon mal den Spiegel vor – als Wissenskabarettistin und mit Augenzwinkern: uns, die wir Angst haben, die Corona-App könnte zu viele Daten von uns abgreifen, während wir diesbezüglich bei WhatsApp völlig tiefenentspannt sind.

„Frau Professor“ ist echt. Eine echte Professorin. Im Herzen und im Fachbereich Informatik an der Hochschule Worms. Dort leitet die promovierte Wirtschaftsinformatikerin außerdem den Masterstudiengang Mobile Computing. Außerdem ist sie unterwegs als Speaker, Podcasterin, Ab-und-zu-Sängerin, Autorin, Wissenskabarettistin – und sls solche auf der KulturBauStelle auf Einladung der Sparkasse Staufen-Breisach zu einem unterhaltsamen Abend mit Lachgarantie!


Susana Schnell y El otro Sur
Freitag 22. Oktober
19:30 Uhr
Tickets 12 €

Die deutsch-chilenische Sopranistin Susana Schnell war nach ihrer Ausbildung an der Freiburger Musikhochschule im Opern-Ensemble am Stadttheater Freiburg zu erleben. Den Freiraum als selbstständige Musikerin nutzt sie, um sich zusammen mit ihrer Band intensiv mit ihren musikalischen Wurzeln in Südamerika zu beschäftigen.

Susana Schnell y El otro sur unternehmen eine musikalische Reise durch den Subkontinent mit seinen vielfältigen Ausdrucksformen, darunter argentinische Sambas, Tangos, Bagualas, venezolanische Joropos, Cumbias: Rhythmen zum Tanzen und zum Lauschen.

Es singen und spielen
Susana Schnell: Gesang, Cuatro, Charango
Christian Ovalle: Guitarre
Tomás Peralta Gonzales: Bass
Tatán Gonzales: Percussion

und als Gäste
Trompeten: Stefan Nommensen, Dominik Ullrich
Posaunen: Uli Binetsch, Oliver Kuttruff


Freiburger Puppenbühne: Goethes Faust – Die Puppenshow
Das erfolgreichste deutsche Theaterstück als Puppenspiel
Samstag 23. Oktober
19:30 Uhr

Dr. Faust, der berühmte Wissenschaftler, will aussteigen und ein neues Leben wagen. Um wieder jung zu sein lässt er sich mit dem Teufel ein. In einem Zauberspiegel sieht Faust „das schönste Bild von einem Weibe“. Er trinkt den Verjüngungstrank und verliebt sich in Gretchen.

„Faust“ ist ein modernes Puppenspiel (Regie Bernd Lafrenz) mit vielen Figuren, energiegeladener Musik, Lightshow, Projektionen und Schattenspiel. Durch die hochgradig spannende und actionreiche Inszenierung führt der Kasper, der das Publikum humorvoll unterhält und einfach auch mal dazwischen geht, wenn’s ihm zu bunt wird. Und nach Mord, Kerker und Buße wird am Ende sogar noch himmlisch geheiratet.

Ein klassischer Stoff in der ungewöhnlichen Form hoher Puppenspielkunst, die sich jedoch stets der originalgetreuen Sprache Goethes bedient.

Johannes Peter Minuth präsentiert mit viel Witz, Charme und Spielfreude eine mitreißende Puppenshow. Er schlüpft in alle Rollen und spielt mit betörenden Hexen, höllischen Geistern und himmlischen Wesen. Mit „Faust – Die Puppenshow“ erleben die Besucher Goethes Klassiker mal ganz anders – dramatisch, romantisch, komödiantisch.

Goethe wurde von einem Puppenspiel auf dem Jahrmarkt zu seinem Faust inspiriert. Minuth bringt dieses Stück als weltweit erste Aufführung als Handpuppentheater auf die Bühne. „Ich wünsche mir, dass die Zuschauer Goethes Sprache neu kennen und lieben lernen“, erklärt Minuth, „und dass sie die geheimnisvolle Kraft der Puppen spüren und sich im Herzen berühren lassen.“

Veranstalter ist FAUST e.V. – KulturBauStelle in Kooperation mit der Kulturwoche Staufen.


Freiburger Puppenbühne – Kasper und das kleine Schlossgespenst
Zauberhaftes Puppenspiel mit phantasievoll-schönen Figuren für Kinder ab 4 Jahren
Sonntag 24. Oktober
11:00 Uhr

Auf Burg Eulenfels ereignen sich seltsame Dinge: Der Graf ist plötzlich arm geworden und befürchtet, das Schloss verkaufen zu müssen. Nicht nur er und seine Tochter würden damit ihr Heim verlieren, es gibt noch eine weitere seltsame Bewohnerin im Schloss: Wahrsagerin Ursula! Und weil die bleiben möchte, wo sie ist, gibt sie Kasper den geheimen Tipp, dass es im Schloss noch eine verschwundene Schatztruhe gibt, die von einem Gespenst bewacht wird.

Doch die beiden werden belauscht: vom listigen und gierigen Burgvogt, der auch für das Verschwinden der Gelder seines Herrn verantwortlich ist. Und so müssen sich Kasper und Bello nicht nur auf Schatzsuche begeben, sondern auch einem Bösewicht das Handwerk legen und das kleine Schlossgespenst befreien. Aber mit Hilfe der Kinder nimmt die Geschichte sicher ein gutes Ende …

An diesem klassischen Handpuppenspiel werden neben den Kindern mit Sicherheit auch die Erwachsenen ihre Freude haben. Auf humorvolle und doch märchenhafte Weise werden brandaktuelle Themen beleuchtet: Veruntreuung von Geldern durch Staatsdiener, plötzlich eintretende Armut oder die Furcht vor Unbekanntem.

Dr. Johannes und Karin Minuth sind für ihr zauberhaftes Puppentheater weit über die Grenzen Freiburgs hinaus bekannt. Sie schreiben ihre Texte selbst und entwerfen und gestalten auch die phantasievollen Puppen. Johannes Minuth hat sogar über sein Lieblingsthema „Das Kaspertheater und seine Entwicklungsgeschichte“ promoviert. Wie keinem anderen gelingt es dem Kasperdoktor mehreren Puppen gleichzeitig Leben einzuhauchen, Lichteffekte zu arrangieren, das Bühnenbild zu wechseln und verschiedene Stimmen zu imitieren. „Kasper und das kleine Schlossgespenst“ wurde gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Veranstalter ist FAUST e.V. – KulturBauStelle in Kooperation mit der Kulturwoche Staufen.


Freiburger Puppenbühne – Kasper und der Pirat der sieben Meere
Zauberhaftes Puppenspiel mit phantasievoll-schönen Figuren für Kinder ab 4 Jahren
Sonntag 24. Oktober
14:30 Uhr

Im Hafen von San Sansibar ist die Aufregung groß. Ein gewaltiges Schiff segelt herein und hisst die Piratenflagge. Der Pirat der sieben Meere hat auf See fette Beute gemacht und kehrt nun mit Kisten voller Gold ins Königreich zurück. Doch oh Schreck: Zur Belohnung für seine Dienste will der Seeräuber die Tochter des Königs zur Frau. Gut, dass sich Kasper und sein pfiffiger Hund Bello zusammentun, um die unfreiwillige Hochzeit der Prinzessin mit dem Piraten zu verhindern.

Kaspers neues Seeräuberabenteuer mit dem verwegenen Piraten und der schönen Prinzessin ist ein Stück zum Mitsehen, Mitfühlen und Miterleben, das viel Spaß und gute Unterhaltung verspricht. Dabei dürfen die jungen Zuschauer gespannt verfolgen, ob es den beiden Freunden gelingt, sich gegen den listigen Seeräuber zu erwehren und sie dem verarmten König bei der Suche nach dem sagenumwobenen Schatz in der Zauberbucht helfen können.

Nicht nur die fantasievollen Puppen und Kostüme, sondern auch die bunten Bühnenbilder sorgen bei aller Spannung für eine heitere Atmosphäre.

Dr. Johannes und Karin Minuth sind für ihr zauberhaftes Puppentheater weit über die Grenzen Freiburgs hinaus bekannt. Sie schreiben ihre Texte selbst und entwerfen und gestalten auch die phantasievollen Puppen. Johannes Minuth hat sogar über sein Lieblingsthema „Das Kaspertheater und seine Entwicklungsgeschichte“ promoviert. Wie keinem anderen gelingt es dem Kasperdoktor mehreren Puppen gleichzeitig Leben einzuhauchen, Lichteffekte zu arrangieren, das Bühnenbild zu wechseln und verschiedene Stimmen zu imitieren. „Kasper und das kleine Schlossgespenst“ wurde gefördert vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Veranstalter ist FAUST e.V. – KulturBauStelle in Kooperation mit der Kulturwoche Staufen.


Kampfkunstschule Dirk Gomez y Rieser
Eine Reise durch die chinesischen Kampfkünste
27. Oktober
19 Uhr

Die Kampfkunstschule Guo-Shu Staufen/Münstertal unter der Leitung von Grandmaster Sifu Dirk Gomez y Rieser bietet eine einzigartige Reise durch die chinesische Kampfkunst.

Stationen sind Sanda, Kung Fu und Kickboxen, auch Einblick in die Tradition des Löwentanzes und andere starken, bewegten Formen, darunter das ein oder andere Tier vom majestätischen Löwen bis hin zum geflügelten Kranich. Selbstverteidigung, Schwert, Schläge oder Kicks, die Kampfkünste werden mit allen Facetten vorgestellt bis hin zu Feuerbruchtests und Schwertkampf.

Die Reise ist für Groß und Klein und es präsentieren sich sowohl die jüngsten als auch die erfahrensten Kampfkünstler.


LUDDI
Alemannenrock
Freitag 29. Oktober
19:30
Tickets 15€ | 11€

Als LUDDI zum ersten Mal 2002 in alemannischer Mundart auftrat, glaubte wohl keiner von ihnen, dass sie 19 Jahre später auf über 300 Konzerte, diverse Fernseh- und Radioauftritte und acht LUDDI-Alben würden zurückblicken können.

Für ihren „mitreißenden Alemannenrock mit den urig-sprachwitzigen Texten über den Sinn, Unsinn und Irrsinn des Alltags“ erhielten die fünf Schwarzwälder 2014 den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg und von da an gab es für ihren Alemannenrock kein Halten mehr. In den Folgejahren eroberten sie mit ihrer alemannischen Weltmusik zuerst die renommiertesten Bühnen Süddeutschlands, bevor sie 2018 während einer ausgedehnten Frankreichtour ihr gefeiertes Live-Album „ReTour de France“ produzierten, welches es überraschend auch in die französischen Airplays schaffte.

Mit ihrer aktuellen CD „Uf hoher See“ heißt es nach der 20-montaigen Coronazwangspause nun endlich wieder Leinen los für den alemannischen Rockdampfer.


Landesblasorchester Baden-Württemberg
Von Beethoven bis Star Wars
Samstag 30. Oktober
19:30 Uhr
Tickets 18€ | 14€ | 10€

Endlich wieder Musik nach über eineinhalb Jahren! Daher gibt es einiges nachzuarbeiten und das LBO präsentiert ein Programm von Beethoven bis Star Wars. Das Jahr 2020 stand eigentlich zu Ehren Beethovens im Zeichen seines 250. Geburtstages – doch es kam anders. Umso erfreulicher, dass das vertagte Programm – storniert und frisch serviert – nun in Staufen präsentieren wird. Unter der Leitung des niederländischen künstlerischen Leiters Björn Bus erleben wir das erste LBO-Konzert seit zwei Jahren und freuen uns auf ein abwechslungsreiches Programm!

Ludwig van Beethoven (1770-1827) arr. Douglas McLain
Egmont (1810/2015)
Ouvertüre

Christiaan Janssen (*1974)
Capriccio (2015)

Johan de Meij (*1953)
Extreme Beethoven (2012)

John Williams (*1932) arr. Paul Lavender
Symphonic Suite from Star Wars: The Force Awakens (2015)
1. March of the Resistance
2. Rey’s Theme
3. Scherzo for X-Wings
4. The Jedi Steps and Finale

Das Landesblasorchester Baden-Württemberg ist das Auswahlorchester des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg e.V. (BVBW). Es genießt seit seiner Gründung 1978 europaweit großes Ansehen und gilt als eines der erfolgreichsten deutschen Blasorchester. Sein hohes musikalisches und künstlerisches Niveau macht die Mitwirkung für die rund 85 hochqualifizierten und engagierten Musikerinnen und Musiker besonders attraktiv.

An vier Wochenenden pro Jahr erarbeitet das Orchester in intensiven Proben die anstehenden Konzertprogramme. Das Repertoire umfasst Originalkompositionen und Bearbeitungen klassischer Werke. Uraufführungen und kammermusikalische Besetzungen sind ebenso Bestandteil des jährlichen Programms. Zahlreiche internationale Preise, Referenzen und CD-Produktionen dokumentieren die besondere Qualität des Landesblasorchester Baden-Württemberg.


Kinder- und Jugendzirkus Faustino
Faustino im Weltall
Sonntag 31. Oktober
11 Uhr und 14 Uhr
Tickets 8 | 5 Euro

Was sonst nur Milliardäre können, gelingt dem Staufener Kinder- und Jugendzirkus spielend. Die jungen Astronauten vom Staufener Kinder- und Jugendzirkus Faustino machen sich bereit für den großen Abflug zusammen mit dem Publikum. Der spektakuläre Start sollte reibungslos verlaufen, aber was geschieht in unbekannten Welten?

Wir werden es erleben und hoffentlich aus dem Himmel über dem Zelt wieder heil auf die Erde zurück kommen. Auf jeden Fall bitte vorsichtshalber (Sauerstoff-)Maske mitbringen!

In den Zirkuskursen des Faustino haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, verschiedene zirzensische Disziplinen zu üben und zu entwickeln. Dabei steht die Freude an der Bewegung und das gemeinsame Lernen in der Gruppe im Vordergrund. Unterrichtet und begleitet werden die Kinder und Jugendlichen von erfahrenen Trainern und Zirkuspädagogen. 


Jojo-Zentrum für Artistik und Theater
Großstadtfieber – Circus Theater
Sonntag 31. Oktober
17 Uhr
Tickets ?

Der Abschlussjahrgang G25 der zirkus- & theaterpädagogischen Ausbildung bei Jojo – Zentrum für Artistik und Theater inszeniert das Thema Großstadt. Wo verorten sich die Artist*innen? Lassen sie sich vom Fieber anstecken oder entziehen sie sich ihm?

Die Großstadt schläft nie! Sie gibt einen Takt vor. Stress und eine Geradlinigkeit. Innehalten und sich treiben lassen werden zu wichtigen Bedürfnissen. In diesem Spannungsfeld zwischen Bewegung und Stillstand, Zielstrebigkeit und Orientierungslosigkeit bewegen sich die Artist*innen und bringen eine große Vielfalt auf die Bühne.

Welche Überraschungen hält die Großstadt für uns bereit? Sind wir im Großstadtalltag nicht alle Beobachter und Darstellerinnen skurriler, unfreiwillig komischer Situationen? Spannungsreiche zirzensische Bilder erwarten uns!

Die neun Artist*innen sind Absolventen der zweijährigen zirkuspädagogische Weiterbildung des Jojo-Zentrum für Artistik und Theater, an der Ausbildungsstätte Freiburg. Neben der Vermittlung von Zirkustechniken, lag der Schwerpunkt in der Ausbildung in der Verbindung mit theatralischen Mitteln und der Pädagogischen Arbeit. Die Show wurde mit einem Improvisatorischem Ansatz in einem 10-tägigen Prozess kreiert. Die Inszenierung entstand unter der Regie von Bruno Zühlke und Isabelle Noël.


Duett Complett
Musik fliegt durch die Luft
Sonntag 31. Oktober
19 Uhr
Tickets 12 | 9 | 6 Euro

Die Baden-Württembergischen Kleinkunstpreisträger Thomas Schaeffert und Simon Flamm sind seit 25 Jahren zusammen unterwegs. Sie spielten in mittlerweile über 1000 Auftritten auf zahlreichen Bühnen in ganz Europa, darunter Freiburgs Weihnachtszirkus, Roncalli Apollo Variete oder beim Internationalen Zirkusfestival in Moskau. Schon 1996 wurden sie in der Basler Zeitung als „Jongleure der Spitzenklasse…“ erkannt, und die Züricher Zeitung staunte: „In ihrer temporeichen eigenwilligen Keulen-Jonglage missachten sie das Gesetz der Schwerkraft so lässig, wie andere Leute das Rauchverbot.“

Verblüffend ist immer wieder ihre Vielseitigkeit: Jonglage, Akrobatik, Zauberei, Comedy, Musik und Publikumseinlagen verknüpfen sie zu einem rasanten Programm für Jung und Alt. Frech, lebendig und verspielt präsentieren sie die Show stets mit einem gewissen Augenzwinkern – und auf der Kulturbaustelle nun in einem 75-minütigen Programm die Highlights der letzten 25 Jahre.